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Mecklenburg

Motorradtouren in Mecklenburg

Strecken-Achsen und fertige Touren mit GPX-Route – alles zum Fahren.

Fertige Touren mit Karte und GPX-Route

Sechs Runden, jede mit Karte zum Nachfahren.

MC Pomm – kreuz und quer

MC Pomm – kreuz und quer

Diese Enduro-Strecke in Mecklenburg-Vorpommern führt über Landwege, holprige Wellblechstrecken und lange Tiefsandpassagen, dazu über Kopfsteinpflaster unter Alleebäumen; viele Verbindungswege tragen keinen Asphalt.

Lost Places an der Ostseeküste – Geschichtsreise am Baltischen Meer
590 km

Lost Places an der Ostseeküste – Geschichtsreise am Baltischen Meer

Die Geschichtsreise Aprilia Tuono V4 am Baltischen Meer beginnt an der Grenze zu Polen auf der Insel Usedom und endet am in der Hansestadt Lübeck.

Altmark-Müritz-Tour

Altmark-Müritz-Tour

In der äußersten Ecke der Altmark und zwar an der Elbe sowie in der Nähe der Mecklenburgischen Schweiz findet sich das Hotel namens Gutshaus Büttnershof.

Naturerlebnis Uckermark – Motorradtour zwischen Seen und Wäldern
260 km

Naturerlebnis Uckermark – Motorradtour zwischen Seen und Wäldern

Diese ausgedehnte Tagestour im Nordosten Brandenburgs bietet vieles. Kultur, Geschichte, kleine Städte, Schlösser und viele schöne Strecken durch die Natur.

Reif für die Insel: Rügen

Reif für die Insel: Rügen

Einmal rund um Rügen, so lautet das Motto dieser Tour, die sich spannender gestaltet, als man glaubt.

Mecklenburgische Tour – Es muss nicht immer Rügen sein ...
230 km

Mecklenburgische Tour – Es muss nicht immer Rügen sein ...

Zwischen Himmel und Erde … Pardon. Zwischen der Ostsee mit der kurvenreichen Insel Rügen und der mecklenburgischen Seenlandschaft mit der Müritz gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die zu einer Tour zwischen den Wassern einladen.

Alle 12 Mecklenburg-Touren mit Karte und GPX-Route im Tourenportal.Motorradtouren in Mecklenburg mit GPX-Routen

Fähren und Wasserstraßen – Mecklenburg quert man über Wasser

Gutshaus hinter alten Bäumen
Gutshaus hinter alten Bäumen

Die Seenplatte ist nicht nur Kulisse, sie ist ein arbeitendes Wasserstraßennetz – und das steht dem Motorradfahrer öfter im Weg, als die flache Landschaft vermuten lässt. Wo ein Kanal, ein Seedurchstich oder die kanalisierte Elde die Route kreuzt, führt die Straße entweder außen herum um den See, über eine bewegliche Brücke oder – im Ausnahmefall – auf eine kleine Fähre. Das kostet keine Höhenmeter, aber Zeit und Aufmerksamkeit.

Die Müritz-Elde-Wasserstraße als Rückgrat

Das Binnenland hängt an einer einzigen großen Ader: der Müritz-Elde-Wasserstraße, einer Bundeswasserstraße auf der kanalisierten Elde. Sie beginnt an der Elbe bei Dömitz und zieht über Grabow, Neustadt-Glewe, Parchim und Lübz nach Plau am See, von dort weiter über Malchow in die Müritz und ins Havelgebiet. Für die Straße heißt das: Bundes- und Landesstraßen queren das Wasser immer wieder an Schleusen und Brücken, statt ihm auszuweichen. Wer bewusst der Wasserstraße folgt – etwa auf den Nebenstrecken zwischen Lübz, Plau und Malchow –, fährt eine ruhige, verkehrsarme Linie mit regelmäßigem Wasserkontakt, muss aber mit den Querungsstellen leben.

Kleine Fähren und Fahrgastschiffe über die Seen

Auf den großen Seen – Müritz, Kölpinsee, Fleesensee, Plauer See – verkehren Fahrgastschiffe und Ausflugsboote. Das sind in aller Regel Personenschiffe für die Rundfahrt, kein Ersatz für die Landstraße: Über die Müritz setzt kein Auto- oder Motorradverkehr über, hier geht es immer außen herum ums Ufer. Wo im Seengebiet tatsächlich eine kleine Fähre den kurzen Weg über einen Durchstich oder eine Engstelle anbietet, ist es ein Katzensprung von wenigen Minuten. Eine Seequerung per Fähre ist aber keine feste Abkürzung – die verlässliche Verbindung ist die Brücke.

Klapp-, Dreh- und Hubbrücken – Wartezeit und Stahlrost

Die wirklich streckenrelevanten Wasserquerungen sind die beweglichen Brücken. Die Drehbrücke in Malchow schwenkt zur Seite, die Hubbrücke in Plau am See am Elde-Ausfluss hebt sich, dazu kommen Klapp- und Zugbrücken entlang der Wasserstraße. Sie öffnen zu festen Zeiten für den Schiffsverkehr, und dann steht der Straßenverkehr ein paar Minuten hinter der Schranke. Auch der Belag der Brücke selbst hat zwei Eigenheiten:

  • Stahlgitterrost als Fahrbahn ist bei Nässe deutlich rutschiger als Asphalt und gibt dem Reifen ein schwammiges, wanderndes Gefühl.
  • Die Auffahrten sind oft gepflastert oder haben eine Kante am Übergang von der Straße auf den Brückenbelag.

Plattenwege – die Betonspur auf dem Land

Backsteinernes Stadttor
Backsteinernes Stadttor

Neben Alleen und Kopfsteinpflaster hat der Osten einen dritten Belag hinterlassen, der auf keiner Karte steht: den Plattenweg. Viele ländliche Verbindungen, Gutszufahrten und Feldwege in Mecklenburg bestehen noch aus verlegten Betonplatten, manche als durchgehende Fahrbahn, manche als zweistreifige Betonspur mit einem Grünstreifen in der Mitte. Wer abseits der Bundesstraßen die kleinen Ortsverbindungen sucht, landet früher oder später auf so einer Strecke.

Für das Motorrad bringt der Plattenweg ein eigenes Fahrverhalten mit. Die Fugen zwischen den Platten laufen quer und geben ein rhythmisches Stoßen, das bei Tempo unangenehm wird und die Federung durcharbeitet. Abgesackte oder verschobene Platten erzeugen Kanten und einen versetzten Fahrbahnrand, an dem das Vorderrad zu wandern beginnt. In den Fugen und über der Mittelspur wächst Gras und Moos, das bei Feuchtigkeit so glatt ist wie nasses Pflaster – besonders im Schatten und am frühen Morgen.

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